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Los geht’s!

Geschüttelt, traditionell von Hand!

Hier ist es. Unser ganzer Stolz. Unser Echtes. Unser Uriges. Unser herzhaft-würziges Südtiroler Schüttelbrot!

So wie es Großvater Leo vor über 50 Jahren gebacken hat, stellen wir unser Bio-Schüttelbrot noch heute her: Hell ausgemahlenes Roggen- und Weizen- oder Dinkelmehl, sowie traditionelle Brotgewürze wandern in den Teig, der mit viel Fingerspitzengefühl auf dem Holzbrett flach geschüttelt und im Naturstein-Ofen knusprig gebacken wird. Das macht unser Schüttelbrot so einzigartig im Geschmack und besonders bekömmlich.

Heute gibt es nur noch wenige Bäcker, die Südtiroler Schüttelbrot herstellen so wie es früher war – wir gehören dazu!

 

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Wie wird richtig geschüttelt?

Fingerspitzengefühl und ein Holzbrett,
"Luftsprünge" und kreisende Bewegungen,
"schütteln" den weichen Teig flach.
Wusstest du’s?
Der dunkle Kern in der Mitte des Schüttelbrotes wird im Volksmund „Herzl“ genannt und ist ein Qualitätsmerkmal, denn aufgrund der Röstaromen schmeckt dieser Teil besonders herzhaft. Je dünner und dunkler das Herzl, desto besser!
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Schüttelbrot besteht nur aus Kruste und hat keine Brotkrume. Die Brotkruste schmeckt beim Brot am intensivsten und enthält die Röst- und Backaromen. Deshalb schmeckt gut gebackenes Schüttelbrot unvergleichlich herzhaft.
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Die Geschichte des Südtiroler Schüttelbrotes

In früheren Zeiten, als Südtirols Bauern nur zwei Mal im Jahr gebacken haben, musste das Brot nahrhaft, und vor allem lange haltbar sein. Anstatt mit Hefe, haben die Bauern nur mit Mehl und Wasser mittels spontaner Vergärung über mehrere Teige einen Brotteig angerührt. Dazu kamen ein wenig Salz und schmackhafte Gewürze von Feld und Wiese: Hauptsächlich Fenchel, Kümmel und Zigeunerkraut (Brotklee), sowie später auch Koriander und Anis als Beigewürze. Die Gewürze dienten nicht nur dem Geschmack, sondern sind gesund & bekömmlich und machten das Brot auch länger haltbar.

Der Teig wurde ein bis zwei Tage vor dem Backtag zubereitet. Damals noch mit einem selbst angesetztem Sauerteig, da die Bauern keine Hefe hatten. Der Teig wurde in einem großen Holzschaff namens "Mittn" gemischt. "
Der Altbauer war zuständig fürs Anfeuern des Backofens. Dies geschah auch ein bis zwei Tage vor dem Backtag um langsam die erforderliche Grundhitze zu erreichen.
Der Teig wurde, nach langem Aufgehen, aus dem Mittn "gerupft", rundgeformt und zur Stückgare abgesetzt. Nach kurzer Ruhe wurden die Teiglinge ohne Verwendung eines Bretts auf den Händen "getrieben", also flachgeschüttelt.
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Anschließend wanderte das Brot so lange in den Ofen, bis fast die gesamte Feuchtigkeit verdampft war, sodass es im Anschluss innerhalb weniger Stunden komplett ausgetrocknet und so über Monate haltbar war. Durch die gute Haltbarkeit war Schüttelbrot der tägliche Begleiter der Eisacktaler Bauern, unter anderem auch bei monatelangen Aufenthalten auf abgelegenen Almen.

Schutzmarke g.g.A. Südtiroler Schüttelbrot

Heute ist die Bezeichnung Südtiroler Schüttelbrot eine Geschützte Geografische Angabe (g.g.A). Bedeutet: Nur in Südtirol und nach traditionellen Rezepten und Richtlinien hergestelltes Schüttelbrot, darf diesen Namen tragen.

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Schüttelbrot in Mini-Format:
Unsere Krockys

Genauso knusprig, genauso knackig, genauso herzhaft im Geschmack wie Schüttelbrot - aber in kleiner und handlicher Form: Der perfekte Snack für zwischendurch und als idealer Begleiter zur Südtiroler Marende.

In Anlehnung an das traditionelle Schüttelbrot hat Senior-Bäckermeister Helmuth Profanter dieses nunmehrig als Mini-Schüttelbrot bekannte Roggen-Knabbergebäck im Jahre 1993 erfunden und als erster Bäcker auf den Markt gebracht. Mittlerweile produzieren viele Südtiroler Bäcker diesen beliebten Brot-Snack.


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Wusstest du‘s?

Fingerspitzengefühl braucht es nur bei der Herstellung des Schüttelbrotes, beim Brechen darfst Du Dich ruhig trauen: Auf traditionelle Weise wird das Schüttelbrot nämlich mit einem beherzten Fausthieb auf die Unterseite zerschlagen.


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